Konferenz

Fr. 20.03.2020 // 10:00 - 18:00 Uhr


 Die SOUNDSGOOD FESTIVAL Konferenz in der Karlshochschule International University bespricht am aktuelle Entwicklungen in der Musikindustrie und versucht neue, alternative Themen aufzugreifen. Thema der disjährigen Ausgabe ist "Nachhaltigkeit in der Musikindustrie" und wird die verschiedenen ökologischen, sozialen und ökonomischen Seiten der Nachhaltigkeit aus der Perspektive von Künstlern, Veranstaltern, Festivals, Bookern und Managern beleuchten.

Akkreditierung

10:00 Uhr - Eingang Karlshochschule

Akkreditierung zur Konferenz, sowie erstes Kennenlernen bei Kaffee & Brezeln

Begrüßung

10:30 Uhr - Play Space

Begrüßung durch Schirmherrin und Kulturamstleiterin Dr. Susanne Asche.

sustainability - what does this actually mean?

11:00 Uhr - Play Space
Sprache: englisch
Speaker: Dr. Annett Baumast
Form: Präsentation

 
The presentation "Sustainability: what does this actually mean?" will take stock of where we stand with regard to sustainability and a sustainable development and have a look at what this means specifically for the music industry. What criteria do music festivals have to take into consideration to become more sustainable and which are the good practice examples we can turn to for inspiration? Can – temporarily – not touring until more environmentally friendly solutions are found, as Coldplay announced in November 2019, be the answer for a band? What can intermediaries such as music agencies do to turn the music business into something more sustainable? And how can music venues contribute to a greener and more
inclusive music scene? These questions and more will be part of this talk, laying out the current and future landscape of a more sustainable music business.

Nachhaltigkeit bei festivals - leid oder tugend?

12:00 Uhr - Play Space
Sprache: deutsch
Speaker: Daniela Schmid (Tollwood Festival), Philipp Jungk (Happiness Festival), Marie Trussart (Kolla Festival)
Moderation: Dr. Annett Baumast
Form: Diskussionsrunde

 
Nachhaltigkeit ist das bestimmende Thema in den Medien, Politik und Wirtschaft in 2019. Dabei verschiebt sich der Diskurs auch immer mehr in den Alltag der Menschen und der Frage, inwiefern der Einzelne seinen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Gesellschaft beitrage kann. Auch die Musikindustrie und besonders Festivals sind davon nicht ausgeschlossen und so kursieren mehr und mehr Bilder von Müllbergen von Festivals in den Zeitungen und führen zu einem großen Druck auf Seiten der Veranstalter. In dieser Diskussionsrunde soll zusammen mit Veranstaltern kleinerer und größerer Festivals diskutiert werden, wie es möglich ist, diese Herausforderung im Zusammenspiel mit wirtschaftlichen Interessen und Zwängen beizukommen und welche Strukturen bestehen oder von Nöten sind.  

Raus aus der Blase - Teilhabe für alle 

14:00 Uhr - Raum 302
Sprache: deutsch
Speaker: Ron Paustian
Form: Workshop
 
 

Raus aus der Blase – Teilhabe für alle ist ein interaktiver Vortrag für Veranstalter, Spielstättenbetreiber und Musiker. Ron Paustian, Geschäftsführer von "Inklusion Muss Laut Sein" wird neben einer Einführung in die Grundlagen der Teilhabe, gemeinsam mit den Teilnehmern anhand von Beispielen aus der Praxis das „Schreckgespenst“ Inklusion angehen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, gezielt Fragen zu stellen und so etwas für ihr Festival, ihre Touren oder ihre Location mit nach Hause zu nehmen. Verbesserungen beginnen mit einem ersten Schritt. 


Künstlermarkenentwicklung in der digitalen musikindustrie

14:00 Uhr - Raum 308
Sprache: deutsch
Speaker: Dr. Johannes Ripken
Form: Präsentation

 
Streaming ist derzeit für das Wachstum der Musikindustrie verantwortlich. Allerdings ist Streaming nicht der heilige Gral für Künstlerkarrieren. Die hohe Relevanz von Playlisten macht es noch schwieriger, eine Künstlermarke aufzubauen, da sie die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf die Marke der Playlist oder das Bedürfnis nach radioähnlichem, jedoch genre- oder stimmungsbezogenen Konsum lenken. 

Um Einnahmen über die verhältnismäßig Streaming-Tantiemen hinaus zu generieren, müssen Künstler zu einer Marke werden und eine Fanbase aufbauen, die die Musikfans dazu bringt, mehr zu wollen als nur die Songs zu streamen, wie zum Beispiel Live-Konzerte zu besuchen oder Merchandise-Artikel zu erwerben.

Dieser Vortrag gibt Einblicke, wie sich die heutige, digitalisierte Ära auf die Entwicklung von Künstlermarken auswirkt, was die Markenidentität des Künstlers ausmacht und wie die Identität bei den Empfängern am besten positioniert werden kann. Es werden die wichtigsten Aspekte einer starken Künstlermarke praxisnah beleuchtet.

Green touring

15:00 Uhr - Raum 302
Sprache: englisch / deutsch
Speaker: Fine Stammnitz
Form: Präsentat